Eigentlich gehören Nachttischrahmen ja auf den Nachttisch. Viel spannender finde ich es aber, wenn viele davon nebeneinander an der Wand hängen. Trotz der Langsamkeit der Bewegungen entseht eine recht abwechslungsreiche Ausstellung; der Sound – aus kurzen Details eingestreut – unterstreicht als kakophoner Klangteppich diesen Eindruck.
Nachttischrahmen sind streng genommen keine Videos, vor allem aber keine Slideshows. Sie bestehen zwar aus einzelnen Fotos, die sind aber ähnlich der [A]reale mehrfach ineinandergeblendet, sodass eine Bewegung entsteht, die aber, je nach Einstellung, erst auf den zweiten Blick erkennbar ist.