Schon von Weitem war die offene Fahrstuhltür zu sehen gewesen, Ben stemmte sich mit Schwung in seine Feder und wies seinen Freunden den Weg: "Vielleicht gibt's da oben ja auch was zu Essen?!" Wissmanstraße 30 – Eingeweihte der Kölner Musikszene kannten die Adresse natürlich, aber Ben? Der war gerade mal ein halbes Jahr alt und vor Kurzem erst dem brutalen Komponisten davon gelaufen. Oben angekommen, fanden sie nicht nur eine gefüllte Bar, sondern auch einen kleinen verdrahteten Konzertsaal, der nach Strom aussah. Gerade angesteckt, rückte auch schon das Orchester an, der Dirigent ließ jedoch auf sich warten. Sei's drum, die Noten waren ja da, nur die Instrumente – Ben und seine Freunde hielten sich schuldbewusst mucksmäuschenstill – waren doch recht eigenartig, aber eigentlich auch nicht, man kannte den Dirigenten ja hinlänglich. Das Orchester hatte einen solchen Spaß, dass im Handumdrehen die Zeit vergangen war. Der Tonmeister bedeutete dann auch, alles sei im Kasten – wie sich dann später herausstellte: in der Büchse.